Hier laufen die bisherigen Tarife noch bis 31. Dezember 2017. *) Mühlengewerbe siehe Seite 65.Hersteller kohlesäurehaltiger Getränke siehe Seite 68. 02.06.2017 Insgesamt über 1500 Beteiligte in Baden-Württemberg – Heute haben rund 600 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Am ersten Warnstreiktag gestern haben über 900 Beschäftigte an Aktionen teilgenommen. Tarifrunde Kfz-Handwerk – Warnstreiks: Mehr b) Die Gehaltstabelle gilt nicht für Mitglieder der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe. Kollektivvertrag über die Arbeitszeitverkürzung im Nahrungs- und Genussmittelgewerbe (kohlensäurehaltige Getränke) Grundsätzlich gilt für die Mitglieder der Bundesinnung der Karosseriebauer einschließlich Karosseriespengler und Karosserielackierer sowie der Wagner im Angestelltenbereich der Kollektivvertrag für Angestellte im Handwerk und Gewerbe in der Dienstleistung in Information und Consulting. Hiervon ausgenommen sind jene Betriebe, die über eine Gewerbeberechtigung für die Ausführung des Spenglerhandwerkes verfügen. Für diese Betriebe gilt der Kollektivvertrag für Angestellte des Metallgewerbes. Hier laufen die bisherigen Tarife noch bis 31. März 2018.

Saarland Die Entgelte erhöhten sich zum 1. August 2017 um 3 Prozent. Für die Monate Mai bis Juli gab es eine Einmalzahlung von 230 Euro. Die Ausbildungsvergütungen steigen im Schnitt um über vier Prozent. Die Tarife über Entgelte und Ausbildungsvergütungen laufen im Saarland bereits zum 31. Mai 2018 aus. Die Änderung der Fachorganisationsordnung durch die FOO-Novelle 2016 – FOO in der Fassung des Beschlusses des Wirtschaftsparlaments der Bundeskammer vom 30.6.2016, kundgemacht im Verlautbarungsblatt der Wirtschaftskammer Österreich Nr. 1/2016 – ab 1.1.2017 führt zu keiner Änderung im Umfang des Geltungsbereiches des Rahmenkollektivvertrages. § 2 des Geltungsbereiches wurde entsprechend den Änderungen angepasst. Die Entgelte erhöhen sich um 2,9 Prozent ab September 2017 sowie um weitere 2,9 Prozent ab Oktober 2018. Für die Monate Mai bis August 2017 gibt es eine Einmalzahlung von 300 Euro.

Die Ausbildungsvergütungen steigen überproportional um 40 Euro je Ausbildungsjahr ab August 2017 sowie um weitere 40 Euro je Ausbildungsjahr ab August 2018. Betriebe ab 20 Beschäftigte müssen ihre Auszubildenden für mindestens sechs Monate übernehmen. Für 2019 haben die Arbeitgeber Gespräche zur Verlängerung der Übernahme auf 12 Monate zugesagt. Die Tarife über Entgelte und Ausbildungsvergütungen laufen zum 30. April 2019 aus. 2,9 Prozent ab September 2017, weitere 2,9 Prozent ab Oktober 2017. Die Ausbildungsvergütungen steigen dabei überproportional mit unterschiedlichen Steigerungsraten 3,1 bis 3,5 Prozent auf 810 Euro im vierten Ausbildungsjahr ab 1. August 2018.

Die Tarife über Entgelte und Ausbildungsvergütungen laufen zum 31. Mai 2019 aus. Die Entgelte erhöhten sich zum 1. August 2017 um 2,9 Prozent, weitere 2,9 Prozent kommen ab Oktober 2018 obendrauf.